Die Selbstständigkeit als Dogwalker ohne einen Ehepartner bedeutet, dass du von Anfang deine Rechnungen bezahlen musst oder du auf deine Ersparnisse zurückgreifen musst. In kürzester Zeit muss dein Unternehmen laufen, zumindest so, dass du davon leben kannst.

Dazu habe ich ein paar Tipps für alle, die alleinstehend sind und sich trotzdem ihren Traum vom Job des Dogwalkers erfüllen möchten.

Tipp Nummer 1:

Kosten reduzieren! Was benötigst du im Monat zum Leben? Worauf kannst du verzichten? Wo kannst du Geld einsparen?

In vielen Gegenden gibt es Organisationen, die Lebensmittel retten. Diese werden an verschiedenen Stellen kostenlos verteilt. Dabei ist es egal, wer du bist. Auch musst du nicht bedürftig sein. Du findest meist über Google und Facebook alle Infos zum Thema Lebensmittel retten. Damit kannst du deine Kosten für Lebensmittel reduzieren.

Muss immer geheizt werden? Häufig reicht es aus, wenn man sich einen Pulli anzieht. Damit möchte ich nicht sagen, dass man im tiefsten Winter in einer gefrorenen Wohnung sitzen muss, aber es müssen ja nicht 25 Grad sein, damit man sich wohlfühlt. Auch Strom sparen da, wo es möglich ist, reduziert Kosten.

Die Liste lässt sich ewig weiterführen. Statt neuer, teurer Kleidung kannst du gar nichts oder Second Hand tragen. Den Hunden ist es eh egal.

Tipp Nummer 2:

Mache von Anfang an Marketing!

Gerade am Anfang ist es wichtig, dass du sichtbar wirst. Neukundenakquise kostet anfangs viel Zeit, investiere diese und gehe anfangs sehr stark auf deine neuen Kunden ein. Das bedeutet: Kennenlerntreffen am Abend und am Wochenende, eben dann, wenn der Kunde Zeit hat. Stecke Zeit in deine Homepage und die Suchmaschinenoptimierung deiner Webseite. Nutze alle kostenlosen Portale für Dogwalking und trage dich ein. Nutze Kleinanzeigenportale und Facebook und Instagram. Bilder und Videos kommen immer gut beim Kunden an. Sei fleißig und poste täglich mindestens einmal, wenn nicht mehr. Lade alle Freunde und Bekannte dazu ein dir zu folgen.

Tipp Nummer 3:

Nimm am Anfang auch Aufträge an, die du vielleicht in zwei Jahren nicht mehr machen würdest. Einzelspaziergänge mit Hunden kannst du gut früh und nachmittags und abends erledigen auch mit unverträglichen Hunden. Nimm auch kurzfristige Anfragen und Kurzzeitbetreuungen an, denn alles bringt dir Einnahmen. Hast du einen Hund nur einen Tag, aber der Kunde ist zufrieden mit dir und empfiehlt dich darauf hin weiter, bringt es dir vielleicht einen 4-Tages-Hund (4x pro Woche). Sieh immer das Positive und niemals das Negative.

Tipp Nummer 4:

Achte trotzdem auf dich und deinen Körper. Ernähre dich gesund und verzichte auf Fast Food und Energydrinks. Sie machen deinen Körper kaputt. Wenn du müde bist, dann greife auf Kaffee und schwarzen Tee zurück. Iss gesund und möglichst zuckerfrei (Industriezucker). Iss viel Gemüse und Obst, das kannst du auch sehr gut mitnehmen. Lege ab und an eine Pause ein und mach in dieser Zeit etwas, was dir gut tut. Völlig egal, ob du 15 Minuten die Augen zu machst, kurz Yoga oder eine kurze Sporteinheit. Hast du Einzelspaziergänge mit sportlichen Hunden, dann nimm den Hund an den Jogginggurt, ein paar Leckerlies und geh mit dem Hund joggen (bitte mit dem Besitzer absprechen). Mache am Wochenende das, was dich ausgleicht und wenn es ausschlafen und nichts tun ist.

Meine Checklisten für dich

Ich habe ein paar Willkommensgeschenke für dich vorbereitet: Drei Checklisten für (angehende) Dogwalker/innen und meinen 7-tägigen Kurs “Körpersprache”. Deine Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Du erhältst regelmäßig (wöchtenlich bis 14-tägig) Informationen rund ums Dogwalking, die Selbstständigkeit als Hundesitter und Sanny’s Dogwalker Ausbildung. Du kannst dich jeder Zeit wieder abmelden, wenn du kein Interesse mehr an meinem Newsletter hast.

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