Als Dogwalker*in muss man neue Hunde schnell einschätzen können. Auch die Integration in die bestehende Hundegruppe muss möglichst ohne Stress für alle stattfinden. Weiterhin sollte der neue Hund die Regeln der Hundegruppe erlernen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du neue Hunde schnell einschätzen kannst und wie die Einarbeitung eines neuen Hundes funktioniert.

Körpersprache des neuen Hundes

  • Die Körpersprache und das Ausdrucksverhalten des Hundes gibt Aufschluss über die Gefühlswelt
    • Wie fühlt sich der Hund in der neuen Situation?
    • Empfindet er Stress?
    • st der neue Hund ängstlich oder unsicher?
    • Fühlt der Hund sich gut und ist fröhlich?
  • Beobachte
    • Ohren
    • Schwanz
    • Gesicht
    • Bewegungen
  •  Teste
    • Ansprechbarkeit
    • Nimmt der Hund Futter?
    • Lässt der Hund sich greifen?
    • Lässt der Hund sich anleinen?

Spezialfall: Ängstlicher Hund

Ein ängstlicher Hund benötigt häufig anfangs mehr Aufmerksamkeit. Daher hier ein paar Tipps bei der Integration:

  • Unterstützung mit Absprache der Besitzer mit L-Theanin®
  • Sicherheit ist oberstes Gebot: Duale Sicherung / ausbruchsicheres Geschirr
  • Marke mit Telefonnummer (oder Ähnliches)
  • Funktionalen Verstärker anwenden: Immer wieder Distanz schaffen zu den Hunden / zum Menschen
  • Auf die eigene Körpersprache achten
    • Nicht frontal annähern (auch beim Laufen mit der Hundegruppe nicht!)
    • Nicht über den Hund beugen
    • Greifen vermeiden -> Schleppleine verwenden

Spezialfall: Kleinsthunde

Sehr kleine Hunde benötigen ebenfalls häufig Unterstützung.

  • Hunde mit weniger als 5 kg
  • Integration in eine Hundegruppe abhängig von den bestehenden Hunden
  • Charakter des Zwergenhundes wichtig
  • Strategien für gefährliche Situationen müssen trainiert werden
  • Langsame Integration wichtig
  • Angst bei den Kleinsthunden vermeiden
  • Hochnehmen als Alternativverhalten trainieren
  • Sicherheit geht immer vor!

Spezialfall: Welpen

Auch bei Welpen muss man vorsichtig vorgehen bei der Integration in die bestehende Hundegruppe.

  • Abhängig von
    • Gruppengröße
    • Charakter der anderen Hunde
    • Verhalten der anderen Hunde gegenüber Welpen
    • Charakter des Welpen
  • Auf Überforderung achten
    • Geistig
    • Körperlich
  • Langsame Integration mit viel Hilfestellung
  • Anfangs viel tragen und bei Angst hochnehmen
    • Alternativ Hundewagen

Was muss der neue Hund erlernen?

Ist man mit seiner Hundegruppe in der Natur unterwegs, dann sollte jeder neue Hund eine Fülle von verschiedenen Signalen erlernen.

  • Markersignal
  • Umorientierungssignal
  • Ankersignal
    • Umorientierungs- und Ankersignal ergeben den Doppelten Rückruf
  • Autofahren in der Hundebox
    • Einsteigen
    • Aussteigen
  • Stop-Signal
    • Geschirrgriffsignal
  • Fuß laufen / Lockere Leine
  • Sitz
  • Anzeigen von Wild(gerüchen)
  • Zeigen und Benennen
    • bei Hundesichtungen
    • bei Menschensichtungen
  • Ressourcentraining
  • Benennen von Belohnungen
  • Zwei-Finger-Touch
  • Isometrisches Anfassen
  • Kinn-Touch

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