In diesem Video rede ich, Anne Rosengrün, über Dos und Don’ts für Dogwalker*innen und Hundebetreuer*innen. Was sollte man als Hundebetreuer*in unbedingt tun und was sind die totalen No Gos?Folgende Punkte spreche ich an:

Schleppleine am Brustgeschirr

Eine Schleppleine gehört an ein gut sitzendes Brustgeschirr und nicht an ein dünnes Halsband. Es kann zu Verletzungen an der Wirbelsäule, Halsbereich und der Schilddrüse kommen, wenn der Hund am Halsband in die Schleppleine rennt.

Rauchen während der Arbeit ein absolutes No Go

Rauchen im Auto und auf den Runden ist ein No Go! Jede*r Dogwalker*in sollte das Rauchen so planen (wenn er / sie es braucht), dass die Hunde weder mitrauchen müssen noch dass die Aufmerksamkeit des Dogwalkers darunter leidet. Plane kurze Raucherpausen ein. Beachte im Sommer auch die Waldbrandwarnstufe. Dann ist Rauchen im Wald nicht erlaubt.

Statt kurzer Leine bitte Schleppleine

Die Hunde sollten Schleppleinen auf dem Spaziergang bekommen und nicht an 1m Leinen mehrere Stunden spazieren geführt werden. Sehr kurze Leinen über einen längeren Zeitraum führen bei Hunden zu Frustration durch die Bewegungseinschränkung. Schleppleinen zwischen 3m und 7m eignen sich sehr gut für Hunde, die nicht abgeleint werden dürfen. Die Hunde haben Freiraum und sind trotzdem abgesichert.

Der eigene Hunde ist keine Erziehungshilfe

Der eigene Hund sollte Hund sein dürfen. Er sollte nicht als Erziehungshilfe verwendet werden. Training und Erziehung der Hundegruppe sollte Sache des Menschen sein. Der eigene Hund sollte nicht die Aufgaben des Menschen übernehmen. Auch neue Hunde sollten nicht an den eigenen Hund geleint werden. Dies schränkt die Bewegungsfreiheit der Hunde enorm ein. Die Einarbeitung sollte immer der/die Dogwalker*in übernehmen.

Sicherung im Auto

Jeder Hund sollte im Auto seine eigene Hundebox haben. Die Hunde sollten nicht ungesichert alle zusammen transportiert werden. Die Boxen sollten stabil sein und mit Matten ausgestattet werden.

Informationspflicht bei einem Vorfall

Der Besitzer sollte immer umgehend informiert werden, wenn etwas vorgefallen ist. Es kann immer etwas passieren, dafür braucht man sich nicht schämen. Es geht immer um das Wohl unserer Schützlinge.Diese Dos und Don’ts für Dogwalker*innen solltest du unbedingt beachten. Ich freue mich auf deinen Kommentar unter dem Beitrag, wenn dir ein wichtiger Punkt fehlt oder du Ergänzungen hast.

Dos und Don’ts für Dogwalker

Management

  • Schleppleinen an einem gut sitzenden Brustgeschirr verwenden
  • Können nach Einarbeitung auch schleifen
  • Hunde können schneller gegriffen werden

Training

  • Trainiere über Belohnungen mit deiner Hundegruppe
  • Rückruf
  • Kontrolle auf Distanz
  • Begegnungen

Equipment

  • Statte dein Auto mit Boxen aus
  • Tägliches Equipment:
    • Brustgeschirre
    • Leinen
    • Leckerlibeutel
    • Auswahl an Leckerlies
    • Handschuhe
    • Superbelohnung

Weiterbildung

  • Absolviere vor dem Unternehmensstart eine Ausbildung
  • Bilde dich regelmäßig weiter
  • Nutze Podcasts und Hörbücher

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